Statistik Tirol

Das Tourismusjahr 2024/25 (1. November 2024 bis 31. Oktober 2025) zeigt eine stabile Entwicklung des Tiroler Tourismus. Mit einem leichten Plus bei Nächtigungen und bei den Ankünften bestätigt Tirol seine führende Position im österreichischen Tourismus. Im Folgenden finden sich die wichtigsten Kennzahlen, saisonale Besonderheiten sowie Informationen zu Quellmärkten, Tourismusverbänden, Unterkünften und Beschäftigten.

Tiroler Statistik im Überblick

Wintersaison 2025/26
Sommersaison 2025
Wintersaison 2024/25
Tourismusjahr 2024/25
Langfristige Entwicklung

Tourismusjahr 2024/25

Das Tourismusjahr 2024/25 bestätigt Tirols starke Position im österreichischen Tourismus. Mit 49,6 Millionen Nächtigungen, 12,8 Millionen Ankünften und einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 3,9 Tagen zeigt sich ein stabiles Bild. Gleichzeitig prägen fast 25.000 geöffnete Unterkünfte und rund 340.000 Betten das umfangreiche Angebot des Landes. Die saisonale Betrachtung macht deutlich, dass der Winter mehr Nächtigungen verzeichnet, während im Sommer mehr Gäste anreisen. Gleichzeitig sind die Saisonen - betrachtet nach Nächtigungen - aber recht ausgeglichen mit 53% Anteil im Winter und 47% im Sommer. 

35 %
der ÜN fallen auf die 4/5 Stern Hotellerie
Landesstatistik Tirol, 2025
32 %
sind Ferienwohnungen zuzurechnen
Landesstatistik Tirol
14 %
fallen auf 3 Stern Hotels
Landesstatistik Tirol, 2025
8 %
machen jeweils 2/1 Stern Hotels und übrigen UK aus
Landesstatistik Tirol, 2025

Die stärksten Märkte

Die Herkunft der Gäste zeigt eine deutliche Schwerpunktverteilung auf wenige zentrale Märkte. Deutschland bleibt mit großem Abstand der wichtigste Quellmarkt für Tirol, gefolgt von den Niederlanden und Österreich.

Deutschland bleibt mit 26,8 Mio. Übernachtungen der wichtigste Herkunftsmarkt Tirols.
Landesstatistik Tirol 2025
Niederländer:innen stellen mit 5,6 Mio. Nächtigungen den zweitgrößten Quellmarkt Tirols.
Landesstatistik Tirol 2025
Der Inlandsmarkt folgt mit 4,1 Mio. Übernachtungen.
Landesstatistik Tirol 2025
An 4. Stelle folgen Schweiz & Liechtenstein mit 2,2 sowie an 5. Stelle Belgien mit 1,6 Mio. Nächtigungen.
Landesstatistik Tirol 2025

Nächtigungsstärkste Tourismusverbände

Tirols Tourismus wird maßgeblich einigen besonders nächtigungsintensiven Regionen geprägt. Viele dieser Tiroler Regionen zählen seit Jahren zu den stärksten touristischen Destinationen im Alpenraum. Besonders das Ötztal, Innsbruck und das Paznaun stechen hervor.
 

TourismusverbandNächtigungen 2024/25Ankünfte 2024/25
Ötztal4,5 Mio.1,0 Mio.
Innsbruck Tourismus3,8 Mio.1,7 Mio.
Paznaun-Ischgl2,7 Mio.0,6 Mio.


Stärkste Gemeinden Tirols

Die Nächtigungsanalyse (2024/25) auf Gemeindeebene zeigt eine klare Rangordnung:

  1. Sölden 

  2. Innsbruck

  3. Ischgl

  4. Mayrhofen

  5. Neustift im Stubaital

  6. Serfaus

Für alle 34 Tourismusverbände stehen weiterführende Daten im F.acT Poster 2025 zur Verfügung.

Tourismus als Arbeitgeber in Tirol

Der Tiroler Tourismus zählt zu den größten Arbeitgebern des Landes: Mehr als 52.000 Menschen arbeiten in Hotellerie und Gastronomie – ein Anteil von über einem Fünftel aller Tourismuskkräfte Österreichs. Trotz eines leichten Beschäftigungsanstiegs bleibt der hohe Anteil internationaler Mitarbeitender prägend für die Branche.

Im Tiroler Tourismus arbeiten rund 52.400 Menschen.
AMS Tirol, 2025
Über ein Fünftel aller Beschäftigten im österreichischen Tourismus arbeitet in Tirol.
Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft, 2024
Die Beschäftigung stieg im Vergleich zum Vorjahr um +0,7 %.
AMS Tirol, 2025
Rund 70 % der Mitarbeitenden stammen aus dem Ausland.
AMS Tirol, 2025

Der Tiroler Tourismus zählt zu den bedeutendsten Arbeitgebern des Landes und spielt eine zentrale Rolle innerhalb des österreichischen Tourismussektors. Insgesamt arbeiten rund 52.400 Menschen in der Tiroler Hotellerie und Gastronomie, wie aktuelle Zahlen des AMS für Jänner 2025 zeigen. Damit ist mehr als ein Fünftel aller Tourismusbeschäftigten Österreichs in Tirol tätig. Nach einem bereits hohen Niveau im Vorjahr verzeichnet die Branche erneut einen leichten Beschäftigungsanstieg von +0,7 Prozent. Besonders prägend ist die hohe Internationalität des Arbeitsmarktes: Rund 70 Prozent der in Tirol tätigen Mitarbeiter:innen stammen aus dem Ausland und tragen maßgeblich zur Funktionsfähigkeit des tourismusintensiven Bundeslandes bei. Tirol bleibt somit ein zentraler Motor des österreichischen Tourismusarbeitsmarktes und zeigt trotz saisonaler Schwankungen eine stabile und nach wie vor wachsende Beschäftigungsentwicklung.

Sei bereit für alles, was die Zukunft im Tourismus bringt.