Inspiration

hollu gestaltet Zukunft: Nachhaltige Hygiene neu gedacht.

Wie hollu mit Innovation, digitaler Effizienz und gelebter Verantwortung neue Standards in der Hygiene setzt.

F.acT: Was können sich Kund*innen von hollu erwarten, die erstklassige Sauberkeit, Gesundheit und Wohlbefinden sicherstellen wollen, während sie gleichzeitig hohe Anforderungen an gelebte Nachhaltigkeit erfüllen und ihren ökologischen Fußabdruck minimieren möchten?

Simon Meinschad: hollu steht für Hygiene, die weit über das Produkt hinaus geht. Wir bieten eine durchdachte Gesamtlösung – basierend auf 120 Jahren Erfahrung. Unsere Konzepte und Produkte verbinden Effizienz mit Verantwortung, sei es durch biologisch abbaubare Inhaltsstoffe, ressourcenschonende Dosiersysteme oder recycelte Verpackungen. Ganz wichtig ist uns die persönliche Beratung unserer Kund*innen. Wir schauen uns die Hotelbetriebe genau an und zeigen individuell auf, wie der ökologische Fußabdruck verkleinert werden kann, beispielsweise durch Schulungen oder digitale Tools. Das Ziel: Gäste begeistern und gleichzeitig die Umwelt entlasten.

Das ganze #teamollu lebt im Arbeitsalltag die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) und leistet somit jeden Tag wertvolle Beiträge für Mensch und Umwelt. Mehr erfahren auf: www.hollu.com/verantwortung  (hollu)

F.acT: Welche konkreten Maßnahmen setzt hollu – ökologisch, sozial und ökonomisch –, um einen Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) zu leisten?

Simon Meinschad: Im Alltag denken und handeln wir im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) – sie sind fest in unserer Unternehmensstrategie verankert. Ökologisch setzen wir auf nachhaltige Produkte, fördern Kreislaufwirtschaft und nutzen erneuerbare Energien. Auch das neue Produktionsgebäude – im Mai 2025 eröffnet – wurde komplett nachhaltig gebaut. Durch Wärmepumpen, intelligent gesteuerte Prozesswärme-, Heiz- und Puffersysteme sowie die Erweiterung der Photovoltaikanlage auf eine Leistung von 781 kWh wird die Produktion vollständig CO2-neutral betrieben. Moderne Umkleiden, helle Büroräume und Aufenthaltsbereiche mit Terrasse, großzügige Fensterfronten und viel Holz zur Verbesserung des Raumklimas sind Highlights für die Mitarbeitenden. Sozial sorgen wir für faire Arbeitsbedingungen, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Kooperationen mit sozialen Einrichtungen. Ökonomisch gibt es für uns nur einen Weg in die Zukunft und der bringt wirtschaftlichen Erfolg mit Mensch und Umwelt in Einklang. Regelmäßig überprüfen wir unseren Fortschritt anhand messbarer Ziele und veröffentlichen alles transparent. So stellen wir sicher, dass unser Beitrag zu den SDGs wirksam und nachvollziehbar ist.

F.act: Inwiefern unterstützt das digitale Prozessmanagement-Tool NOA das Housekeeping im Hotelbereich dabei, neben der Qualität auch die Nachhaltigkeit der Reinigungsprozesse zu verbessern?

Simon Meinschad: NOA macht Housekeeping transparent und effizient. Stellen Sie sich nur mal vor: Die gesamte Tagesplanung ist digital abgebildet, alle Verantwortlichkeiten sind definiert, Reinigungspläne samt Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Fotos und Videos hinterlegt, jeder Schritt wird dokumentiert, und die Daten stehen in Echtzeit für alle zur Verfügung. Als Hotelier hat man immer den Überblick über den Status Quo und sieht zum Beispiel genau, welche Zimmer schon sauber und welche noch zu reinigen sind. Effizientere Workflows, mehr Sicherheit, höhere Qualität – das und vieles mehr bringt NOA.

Fact: Wie helfen technologische Innovationen wie smarte Reinigungsroboter und intelligente Dosiertechnik Hotelbetrieben, zeit- und kostensparend zu reinigen und gleichzeitig hohe, nachhaltige Standards zu sichern?

Simon Meinschad: Digitale Technologien entlasten Teams spürbar. Nehmen wir als Beispiel Reinigungsroboter – sie erledigen zeitraubende Routineaufgaben auf großen Flächen und geben dem Personal dadurch mehr Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten. Die heutige Generation der Roboter arbeitet leise, effizient, energiesparend, tagsüber oder nachts, und das bei gleichbleibend hoher Reinigungsqualität. Intelligente Dosiertechnik sorgt dafür, dass immer die richtige Menge an Reinigungsmitteln verwendet wird – völlig kontaktlos zum Schutz der Mitarbeitenden. Weiterer Benefit: Umwelt und Geldbeutel sind vor Überdosierung geschützt. So verbinden wir technische Innovation mit nachhaltigem Mehrwert.

Eine Luftaufnahme eines modernen Industriegebiets mit mehreren Gebäuden und einem kleinen Teich in der Mitte.

Fact: Welche Herausforderungen sehen Sie als Reinigungsmittelhersteller, angesichts der stetig wachsenden Nachhaltigkeitsbestrebungen auch in Zukunft Top-Qualität „Made in Austria“ für höchste Hygienestandards anbieten zu können?

Simon Meinschad: Die Herausforderung besteht weiterhin darin, Produktleistung mit Umweltverträglichkeit zu verbinden. Dafür investieren wir in unsere eigene Forschung & Entwicklung und in moderne Produktionsstandards. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung nachhaltiger Rezepturen, die in jeder Hinsicht überzeugen: ökologisch, rechtlich, wirtschaftlich. Zudem gilt es die gesamte Lieferkette nachhaltig zu gestalten – von der Rohstoffbeschaffung bis zur Auslieferung. ‚Made in Austria‘ bedeutet für uns Verantwortung: für Qualität, Umwelt und Gesellschaft. Und natürlich schätzen wir den Dialog mit unseren Kund*innen. Mit ihrem Input und Feedback spielen sie eine wesentliche Rolle in unserer Produktentwicklung. Nur gemeinsam und im Austausch mit unseren Kund*innen können wir die Zukunft der Reinigungsbranche aktiv gestalten.

Die neue Produktionshalle von hollu
Simon Meinschad

Simon Meinschad ist Geschäftsführer der hollu Systemhygiene GmbH und seit 25 Jahren im Unternehmen, seit 2012 in leitender Funktion. Der ehemalige Leistungssportler und Junioren-Europameister im Naturbahnrodeln verfügt über eine kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt Controlling, Bilanzbuchhaltung und Personalverrechnung. Zudem engagiert er sich als Vizepräsident der Industriellenvereinigung Tirol, Obmann von sal.z.i. und im Vorstand von respACT.

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