Das Interreg Bayern-Österreich geförderte Projekt „New Work im Tourismus“ entwickelt und erprobt innovative Arbeitsformen, um Tourismusregionen im Alpenraum als attraktive Arbeits- und Lebensräume zu stärken und die Branche zukunftsfähig aufzustellen. Getragen wird das Projekt von der Fakultät für Tourismus der Hochschule München in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Bayern und Österreich – darunter das MCI Internationale Hochschule GmbH sowie die regionalen Tourismus- und Entwicklungsorganisationen Achensee Tourismus, Regionalentwicklung Oberland KU und Regionalverband Oberpinzgau – die wissenschaftliche Expertise und Praxisperspektive zusammenführen.
Ausgangslage
Herausforderungen wie Fachkräftemangel, hohe Belastungen und der Wunsch nach flexibleren, sinnstiftenden Arbeitsmodellen im Tourismus prägen die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. New Work dient dabei als gemeinsame Klammer, um eine attraktive Arbeitswelt zu schaffen, Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden und die beteiligten Tourismusregionen als lebenswerte Arbeits- und Lebensräume zu stärken.
Ziel
Ziel ist es, zwischen April 2025 und März 2028 eine praxisnahe New-Work-Strategie und einen Aktionsplan für touristische Regionen im bayerisch-österreichischen Raum zu entwickeln, eine digitale Wissensplattform zu New Work aufzubauen, New-Work-Coaches auszubilden, grenzüberschreitende Netzwerke zu stärken und über eine digitale Workation- und Coworkation-Datenbank neue Zielgruppen für den Alpenraum zu gewinnen. Neu bei dem Ansatz dieses Projekts ist es, dass sowohl die Arbeitgeber- als auch die Anbieterperspektive inkludiert werden. Im Rahmen eines ganzheitlichen New Work-Ansatzes werden im Projekt Dimensionen betrachtet, die bisher noch nicht strategisch und konzeptionell gesamthaft untersucht und im Interreg Programmraum umgesetzt wurden.
