Glossary
A balanced scorecard (BSC) is a balanced system of key performance indicators and a management tool for balanced strategic thinking that can be used to support both the design and implementation of a corporate strategy. Balance is achieved by taking various strategy-relevant dimensions into account when deriving the key performance indicators. The integrative power of a BSC, as postulated by Kaplan and Norton, can be understood in particular as follows:
- strategic management is based on a broad information base that incorporates a variety of perspectives
- short-term and long-term orientation are possible at the same time,
- monetary and non-monetary key figures are taken into account and linked with each other,
- key performance indicators and performance drivers that are central to the success of the strategy are identified and thus become communicable, and
- the internal and external performance perspectives are combined into a holistic approach.
The stated goal of developing a balanced scorecard is therefore to provide a key performance indicator system and management tool that also incorporates long-term success potential in order to categorize different types of corporate value contributions that give rise to corporate synergies.
Source: Fuchs, W. (2021). Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z. Walter de Gruyter.
In der Beacon Technologie gibt es grundsätzlich unterschiedliche Technologien, welche für Location-based Services in Frage kommen, wie beispielsweise Bluetooth Low Energy(BLE), RFID/NFC, GPS und Cell-ID. Wobei man unter Location Based Services (LBS) standortbezogene Dienste versteht, welche auf die aktuelle Aufenthaltsposition abgestimmte Information zur Verfügung stellen.
Quelle: Johannes Kepler Universität Linz, Jobst, E. (2017)
https://epub.jku.at/obvulihs/download/pdf/2246270?originalFilename=true
Benchmarking kann allgemein als ein kontinuierliches Verfahren verstanden werden, in dem Produkte, Strukturen, Methoden oder Prozesse der betrieblichen Leistungserstellung und Leistungsverwertung über mehrere Unternehmungen hinweg verglichen werden. Durch diesen, in der Regel die Grenzen der eigenen Unternehmung überschreitenden Blick nach außen sollen Leistungsunterschiede, insbesondere markante Schwachstellen der eigenen Unternehmung aufgedeckt und Möglichkeiten zur Lösung und Verbesserung gewonnen werden (Horváth & Herter 1992 , S. 5). Benchmarking hilft dabei, konsequent und zielorientiert nach neuen Ideen für Methoden, Verfahren und Prozesse außerhalb der eigenen Unternehmens-/Organisationswelt beziehungsweise außerhalb der eigenen Branche zu suchen.
Die Zielgröße des Benchmarking lautet dabei einfach definiert: "Lerne vom Besten und und werde zum Besten der Besten!"
Quelle: Fuchs, W. (2021). Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z. Walter de Gruyter.
Daten sind das neue Gold. Es reicht nicht mehr, zu wissen, was Kunden in diesem Moment wollen. Um vorbereitet zu sein, müssen Unternehmen wissen, was Kunden morgen wollen werden.
Der Begriff Big Data beschreibt Datenmengen, die so groß, komplex, schnelllebig und teilweise auch nur schwach strukturiert sind, dass sie mit klassischen Datenverarbeitungsmethoden basierend auf z.B. SQL Datenbanken nicht verarbeitet werden können. Analyse Methoden, welche trotzdem aus diesen sehr großen unstrukturierten Datenmengen Korrelationen auffinden und meist grafisch darstellen, fasst man unter dem Begriff Big Data Analytics bzw. Predictive Analytics zusammen.
Durch die Analyse von hunderten Millionen von Dokumenten, Bildern und Videos, Social Media Informationen, personalisierten Nutzerdaten, technischen Sensordaten, Gesundheitsdaten, etc. können so Zusammenhänge erkannt und ausgewertet werden, die vorher nicht bekannt waren. So gewinnt man neue wissenschaftliche bzw. technische Erkenntnisse, erhält Einsichten in beginnende gesellschaftliche Trends, bekommt ein besseres Verständnis von Kunden und Märkten oder kann bessere Gesundheitsvorsorge-Modelle entwerfen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Quelle: Haus der Digitalisierung, 2024
https://www.virtuelleshaus.at/kategorien/big-data
BIPoC steht für Black, Indigenous und Person of Color. Es handelt sich hierbei um eine Selbstbezeichnung von Menschen, die nicht weiß sind und die daher gewisse Privilegien nicht haben. Schwarze und indigene Menschen machen überall auf der Welt Rassismuserfahrungen, während manche PoC nur in gewissen Teilen der Welt Rassismuserfahrungen machen. BIPoC ist eine mögliche Bezeichnung um viele Personen die Rassismuserfahrungen machen, anzusprechen. Mit dem Begriff identifizieren sich jedoch nicht alle rassifizierten Personen.
Quelle: No to racism, 2022, https://www.notoracism.ch/glossar
Bitcoin ist eine Kryptowährung, die auf der Blockchain-Technologie basiert.
Kryptowährungen sind digitale Güter, die gehandelt und in konventionelle Währungen getauscht werden können. Neben ihrer ursprünglichen Funktion als alternatives Zahlungsmittel gelten Kryptowährungen als eigene Assetklasse. Kryptowährungen basieren auf Verschlüsselungs-Technologien (z.B. Blockchain), wobei neue Währungseinheiten durch aufwendige Rehenprozesse (Krypto-Mining) dezentral geschaffen werden.
Quelle: Wiener Börse AG, 2024
https://www.wienerborse.at/wissen/boersenlexikon/buchstabe-b/bitcoin/
https://www.wienerborse.at/wissen/boersenlexikon/buchstabe-k/kryptowaehrungen/
Blended Learning (Hybrides Lernen): beschreibt alle Lehrszenarien, die nicht ausschließlichface-to-face oder online stattfinden – also alle Kombinationen von virtuellen und nicht-virtuellenLernsettings und Methoden.
Quelle: Wirtschaftskammer Österreich, 2024
https://www.wko.at/oe/tourismus-freizeitwirtschaft/digitalunterwegs-lang.pdf
Unter Blockchain wird eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen („Blöcken“) verstanden, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verbunden sind. Eine der ersten Anwendungen von Blockchain ist die Kryptowährung Bitcoin.
Die Blockchain ist ein dezentrales Protokoll für Transaktionen zwischen Parteien, auch wenn diese sich gegenseitig nicht vertrauen oder gar nicht kennen. Dezentral bedeutet, dass es über viele Computer verteilt ist und von niemandem zentral verwaltet wird.
Jede Veränderung wird transparent erfasst, was dazu führt, dass Änderungen jederzeit nachvollzogen werden können. Die Art der Informationen ist dabei zweitrangig, es können z.B. Finanztransaktionen, Kaufverträge oder jegliche andere Art von Daten sein. Insofern arbeitet die Blockchain wie eine Art „Registrierkasse“.
Jede Buchung wird gespeichert, jede Bezahlung protokolliert. Bei einem Fehler kann die Buchung durch eine Gegenbuchung storniert werden, aber die falschen Buchungen bleiben immer sichtbar. Um Informationen zu verschlüsseln oder zu verifizieren, bedient man sich kryptographischer Verfahren. Jeder neuer Datensatz (Block) in der Datenkette (Chain) enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren „Fingerabdruck“ (Hash) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten.
Nachträgliche Veränderungen alter Datensätze in der Kette werden so für jedermann in der Gegenwart sichtbar, weil der „Fingerabdruck“ der Daten nicht mehr stimmt. Damit sichern sich die Daten in der Kette quasi von selbst.
Quelle: Haus der Digitalisierung, 2024
Blog ist ein zusammengesetztes Wort aus den BegriffenWeb und Log bzw. Lochbuch. Die ersten Blogs, die auch als solche bezeichnet wurden, entstanden Ende der 1990er-Jahre. Die Autoren veröffentlichten hauptsächlich tagebuchähnliche Einträge und Links zu anderen Webseiten. Mit der Weiterentwicklung des Internets wurden Blogs immer populärer. Zum einen wurde das Erstellen eines Blogs schrittweise vereinfacht und auch für Techniklaien realisierbar, zum anderen etablierten sich mit Zunahme der Leserschaft die Blogs zu Journalismus-ähnlichen Formaten. In der Tourismusbranche sind Reiseblogs mittlerweile ein bedeutendes Medium. Private Personen und auch Reiseunternehmen betreiben Reiseblogs häufig mit dem Fokus auf besondere Reiseformen oder Zielgebiete wie z.B. nachhaltiges Reisen oder Reisen durch Europa. Je nach Sichtbarkeitund Anzahl der Follower, also regelmäßiger Leser, kann mit einem Blog z. B. durch Affiliate-Marketing auch Geld verdient werden.
Quelle: Fuchs, W. (2021). Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z. Walter de Gruyter.
Anders als Greenwashing bezieht sich Bluewashing nicht auf ökologische Aspekte, sondern auf die sozialen Maßnahmen eines Unternehmens. Bluewashing bezeichnet die Praxis, sich übermäßig sozial verantwortlich und ethisch darzustellen. Oft nutzen Unternehmen dabei symbolische Aktionen oder oberflächliche Maßnahmen, um ihr Image zu verbessern, ohne die tatsächlich versprochenen substanziellen Veränderungen zu erzielen. Ein Beispiel wäre, die Arbeitsbedingungen als besser darzustellen, als sie eigentlich sind, um das eigene Image aufzubessern.
Quelle: Myclimate, 2025, https://www.myclimate.org/de-at/informieren/faq/faq-detail/greenwashing-greenwishing-greenhushing-bluewashing/
Unter Markenführung (oder Markenmanagement) versteht man den Aufbau, die systematische Pflege und Weiterentwicklung einer Marke im Zeitverlauf. Das Hauptziel der Markenführung besteht darin, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen von den Angeboten der Konkurrenz in einer für die Zielgruppe(n) bedeutsamen Art und Weise zu positionieren sowie das eigene Unternehmen und Leistungsportfolio von den Wettbewerbern zu differenzieren. Dahinter steht die Erkenntnis, dass eine Marke einen höheren Wiedererkennungswert hat und der Verbraucher mit einer Marke charakteristische (positive) Eigenschaften, Attribute oder Leistungen verbindet. Markenführung ist ein kontinuierlicher Analyse-, Planungs- und Entwicklungsprozess, um sich den veränderten Marktbedingungen sowie den Kunden- und Wettbewerbsbedürfnissen im analogen und digitalen Bereich anzupassen und den zentralen Markenkern und die Markenwerte konzinuierlich fortzuführen. Gleichermaßen gilt es, Wachstumspotentiale der Marke auszuschöpfen, indem durch die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen, die Ansprache neuer Zielgruppen oder die Erschließung neuer Märkte Chancen des Marktes ergriffen werden.
Quelle: Fuchs, W. (2021). Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z. Walter de Gruyter.
Eine Marke kann als die Summe aller Vorstellungen verstanden werden, die ein Markenname/Brand Name oder ein Markenzeichen/Brand Mark bei Kunden hervorruft bzw. beim Kunden hervorrufen soll, um die Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Mit Hilfe von Namen, Begriffen, Zeichen, Symbolen oder Design (oder einer Kombination davon) wird darauf gezielt, ein Produkt oder eine Dienstleistung von seinen Wettbewerbern zu unterscheiden. Ziel der Markentechnik ist die Erreichung der Monopolstellung in der Psyche der Verbraucher. Das Wiedererkennen einer Marke erleichtert den Konsumenten die Orientierung bei der Angebotswahl und schafft Vertrauen. Marken sind für Konsumenten emotionale Anker, sie vermitteln bestimmte Gefühle und Images und tragen zur Abgrenzung sowie zur Vermittlung eigener Wertvorstellungen bei. Für Unternehmen dient eine starke Marke zur Differenzierung des eigenen Angebots von der Konkurrenz, als Möglichkeit zur Kundenbindung, als Plattform für neue Produkte/Dienstleistungen, als Basis für die Lizenzierung, als Schutz des eigenen Angebots vor Krisen und Einflüssen der Wettbewerber sowie zur erleichterten Akzeptanz im Handel.
Quelle: Fuchs, W. (2021). Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z. Walter de Gruyter.
Für die operative, ergebnisorientierte Steuerung einer Unternehmung ist es von besonderer Bedeutung zu wissen, welche geplanten bzw. realisierten Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Unternehmensleistungen erforderlich sind, um zumindest die Gesamtkosten der Unternehmung - inkl. der Vorlaufkosten wie bspw. Kosten der Produkt-Entwicklung oder der Marktanalyse - zu erreichen oder einen geforderten Mindestgewinn gerade zu realisieren. Die Untersuchungen hierüber werden als Break-Even-Analyse bezeichnet; diejenige Verkaufsmenge bzw. derjenige Umsatzerlös, die diese Bedingungen erfüllen, nennt man Break-Even-Punkt, Gewinnschwelle Deckungspunkt, kritische Menge oder Nutzschwelle. Eine Ausdehnung der Verkaufsmenge über diesen Break-Even-Punkt hinaus- bei ansonsten konstanten Parametern - ermöglicht der Unternehmung eine entsprechende Gewinnerzielung über diese Mindestforderungen hinaus in Höhe des Stück-Deckungsbeitrags.
Quelle: Fuchs, W. (2021). Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z. Walter de Gruyter.
Hotel, das sich über einen grundsätzlich niedrigen Preis und ein stark reduziertes Dienstleistungsangebot auf dem Markt positioniert. Im Extremfall besteht die Kernleistung aus der Übernachtung. Synonyme Bezeichnungen sind Billighotel, Ultra Budget Hotel, Low Budget Hotel oder Economy Hotel; eine trennscharfe Abgrenzung fällt schwer. Budget-Hotels sind vor allem im 1*-Segment und 2*/2,5*-Segment angesiedelt. Um einen niedrigen Preis anbieten zu können, setzen die unterschiedlichen Konzepte auf Kostenoptimierungen in allen Breichen. Da die durchschnittliche Aufenthaltsdauer relativ niedrig ist, unterliegen die Immobilien einer höheren Abnutzung. Aus historisccher Sicht können die Budget-Hotels als Nachfolger der Motels gesehen werden.
Quelle: Fuchs, W. (2021). Tourismus, Hotellerie und Gastronomie von A bis Z. Walter de Gruyter.
4Der Begriff des „Business-Ökosystems“ beschreibt die zunehmende Vernetzung von Unternehmen und Branchen – und damit auch das Verschwimmen ihrer Grenzen – unter den Vorzeichen der Digitalisierung. Ab einem gewissen Vernetzungsgrad und einer damit einhergehenden Automatisierung laufen ökonomische Netzwerke teil- bis selbstorganisiert, und aus Value Chains werden Ökosysteme.
Quelle: Zukunftsinstitut, 2023
https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/megatrend-glossar/konnektivitaet-glossar/
Wissen, wo man steht, wo man stehen will, und wie weit der Weg bis zum Ziel sein wird – das ist für die Steuerung einer Organisation elementar. Business Intelligence (BI) hat sich hier als nützliches Instrument bewährt. Ziel von BI ist es, Erkenntnisse aus vorhandenen Daten zu gewinnen, um diese als Grundlage für Management-Entscheidungen nutzen zu können.Im ersten Schritt werden Daten erfasst, durch verschiedene BI-Methoden aufbereitet und in einem Data-Warehouse gespeichert. Im zweiten Schritt werden diese Daten mithilfe analytischer Methoden ausgewertet und nutzerfreundlich für die Organisationsverantwortlichen aufbereitet – zum Beispiel in visueller Form.
Quelle: Deutsches Informationstechnikzentrum Bund, 2024
https://www.itzbund.de/DE/digitalemission/trendstechnologien/businessintelligence/businessintelligence.html