Kurzfassung der Studie
Die Studie untersucht, wie junge Menschen der Generation Z Umweltfragen im Tourismus wahrnehmen und welche Faktoren ihre Absicht beeinflussen, sich auf Reisen verantwortungsvoll zu verhalten. In vier Fokusgruppen wurden ihre Einstellungen zu Nachhaltigkeit sowie konkrete Verhaltensansätze im Urlaub qualitativ erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Einflüsse – insbesondere Social Media, gesellschaftlicher Druck und die COVID-19-Pandemie – eine zentrale Rolle bei der Entwicklung umweltbezogener Einstellungen spielen. Beim Reisen legt Generation Z vor allem Wert auf klimafreundliche Mobilität, Abfallvermeidung und die Unterstützung lokaler Anbieter. Gleichzeitig sehen die Befragten Verantwortung nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei Tourismusbetrieben, Destinationen und staatlichen Rahmenbedingungen. Die Studie erweitert damit das Verständnis nachhaltigen Verhaltens junger Reisender und liefert Hinweise für Akteure im Tourismus, die nachhaltige Angebote gezielt fördern möchten.
Kernergebnisse der Studie
Soziale Einflüsse prägen Einstellungen:
Die Umwelteinstellung junger Menschen wird vor allem durch sozialen Druck, Social Media und die COVID-19-Pandemie beeinflusst.
Mobilität steht im Mittelpunkt verantwortlichen Handelns:
Generation Z achtet besonders auf klimafreundliche Reise- und Vor-Ort-Mobilität und versucht, Flugreisen möglichst auszugleichen oder zu vermeiden.
Nachhaltiges Verhalten zeigt sich vor allem bei Abfallvermeidung und lokalen Angeboten:
Die Befragten legen Wert auf Müllvermeidung, ressourcenschonendes Verhalten und die Unterstützung lokaler Betriebe und Kulturen.
Verantwortung wird auf mehrere Akteure verteilt:
Junge Menschen sehen Verantwortung nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei Tourismusunternehmen, Destinationen und staatlichen Stellen, die passende Rahmenbedingungen schaffen sollen.