Quelle: Landesstatistik Tirol

Mit rund 7,43 Mio. Übernachtungen (ÜN) verbucht der Februar ein Wachstum von +5,9% gegenüber dem Vorjahr. Bei zeitgleich rund 1,47 Mio. Ankünften (AK) (+1,8%) liegt die Aufenthaltsdauer bei rund 5,0 Tagen im Durchschnitt knapp +4,0% länger als im Vorjahr.

Unter den Kernmärkten zeigt Deutschland mit +10,2% das stärkste Wachstum und kommt auf rund 3,22 Mio. ÜN im Februar. Die Niederlande erreichen rund 1,55 Mio. ÜN (+4,9%). Gefolgt von Österreich mit rund 438.000 ÜN und einem Rückgang von -3,9% (absolut -17.599 ÜN). Auffällig ist Belgien als klarer Ausreißer mit +75,3% auf 345.000 ÜN (absolut +148.151 ÜN). Das Vereinigte Königreich kommt auf 282.000 ÜN (-5,8%), Schweiz & Liechtenstein liegen mit rund 259.000 ÜN ebenfalls leicht unter dem Vorjahr (-0,8%). Polen liegt bei 201.000 ÜN (-6,8%).

In der Hotellerie (gewerbliche Betriebe) beträgt das Wachstum +6,9%, mit dem stärksten Plus im 4–5-Sterne-Segment (+8,0%), gefolgt von 3-Sterne (+5,6%) und 1–2-Sterne (+3,4%). Bei den Ferienwohnungen ist das Wachstum im gewerblichen Bereich (+7,6%) deutlich stärker als im privaten Bereich (+1,9%). Privatquartiere legen leicht zu (+1,9%), während übrige Unterkünfte deutlich wachsen (+14,1%), getrieben u. a. durch Campingplätze (+29,0%).

Auf TVB-Ebene liegen im Februar Ötztal Tourismus mit rund 741.000 ÜN (+2,7%) auf Platz 1, gefolgt von Paznaun-Ischgl (ca. 572.000 ÜN, +2,0%) und Serfaus-Fiss-Ladis (rund 459.000 ÜN, +2,6%).

In der laufenden Wintersaison (Nov–Feb) wurden bisher rund 20,16 Mio. Übernachtungen in Tirol verbucht. Das entspricht einem Wachstum von +5,7% gegenüber dem Vorjahr. Bei gleichzeitig rund 4,63 Mio. Ankünften (+6,9%) liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aktuell bei rund 4,4 Tagen und ist damit saisonal weiterhin leicht (-0,05 Tage, -1,1%) unter dem Vorjahr.

Sei bereit für alles, was die Zukunft im Tourismus bringt.