Juni
Mit rund 3,3 Mio. Übernachtungen (ÜN) liegt der Monat Juni bei -9,8% unter Vorjahr. Bei rund 1,0 Mio. Ankünften (AK) (-10,3%) liegt die Aufenthaltsdauer bei rund 3,2 Tagen. Deutschland verbucht rund 2,0 Mio. ÜN, liegt jedoch bei -14,5% bzw. absolut -332.499 ÜN. Ebenfalls rückläufig sind Österreich mit rund 345.800 ÜN (-6,4%) sowie Schweiz & Liechtenstein mit rund 152.400 ÜN (-9,7%). Positiv entwickeln sich hingegen die Niederlande mit rund 224.700 ÜN (+5,2%), die USA mit rund 49.700 ÜN (+9,5%), das Vereinigte Königreich mit rund 62.100 ÜN (+3,5%) sowie Italien mit rund 42.300 ÜN (+5,3%). Bei den Unterkünften liegen im Juni alle großen Unterkunftsgruppen unter Vorjahr. Der weitere Blick in die bisherige Saison lohnt sich.
Aufgrund möglicher Kalendereffekte rund um Pfingsten, die je nach Jahr stärker in den Mai oder Juni fallen, ist für ein vollständigeres Bild die bisherige Sommersaison 2026 von Mai bis Juni zentral und Gegenstand der weiteren Betrachtung. Insgesamt wurden bisher rund 5,3 Mio. ÜN (+0,3%) und rund 1,7 Mio. AK (-0,4%) verzeichnet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei rund 3,1 Tagen und damit leicht über Vorjahr (+0,7% bzw. rund +0,02 Tage).
Bei den Herkunftsmärkten verbucht Deutschland in der bisherigen Saison rund 3,3 Mio. ÜN (+1,1%). Österreich liegt bei rund 601.400 ÜN (-4,2%). Die Niederlande verzeichnen rund 300.200 ÜN (+5,4%), Schweiz & Liechtenstein rund 269.400 ÜN (+1,0%). Insgesamt steigen die Auslandsnächtigungen leicht auf rund 4,7 Mio. ÜN (+0,9%), während Österreich rückläufig ist.
Bei den Unterkünften entfallen rund 71% aller ÜN auf gewerbliche Betriebe. Diese liegen in der bisherigen Saison bei rund 3,8 Mio. ÜN (+0,5%). Innerhalb der Hotellerie kommt das 5/4-Sterne-Segment auf rund 1,93 Mio. ÜN (+1,9%), während die 3-Sterne-Hotellerie (-3,1%) und das 2/1-Sterne-Segment (-5,0%) leicht rückläufig sind. Gewerbliche Ferienwohnungen liegen bei rund 650.400 ÜN (+4,6%). Private Ferienwohnungen verzeichnen rund 721.300 ÜN (-2,4%), Privatquartiere rund 116.200 ÜN (-8,2%). Campingplätze liegen bei rund 531.500 ÜN (+5,1%).