Kurzfassung der Studie
Diese Studie konzeptualisiert den alpinen Skisport als eine Freizeitpraxis im Kontext des Anthropozäns. Dabei wird eine kritische Perspektive und eine diffraktive Methodik verwendet. Ziel ist es, die vielschichtigen Beziehungen zu Schnee und Landschaften im alpinen Skisport aufzudecken und zu thematisieren.
Mittels diffraktiver Vignetten veranschaulichen die Ergebnisse die Spannungen und Verflechtungen, die den Kern des alpinen Skisports ausmachen. Es wird aufgezeigt, wie diese Spannungen für die Mensch-Natur Verhältnisse und die Zukunft des Tourismus von Bedeutung sind.
Die Studie leistet einen Beitrag, indem sie aufzeigt, wie eine diffraktive Auseinandersetzung mit Freizeitaktivitäten dazu beitragen kann, herausfordernde und dennoch positive Haltungen („thinking-with“) Haltungen im Umgang mit diversen Akteur:innen in hoffnungsvollen Zukünften des Tourismus zu fördern.
Kernergebnisse dieser Studie
- Alpines Skifahren als Praxis: Die Studie konzeptualisiert alpines Skifahren als eine Freizeitpraxis im Kontext des Anthropozäns.
- Neue Verknüpfungen: Durch die Anwendung einer diffraktiven Methodik werden vielschichtige Beziehungen zu Schnee und Landschaften aufgedeckt und kritisiert und traditionelle Gegensätze und Grenzen zwischen Mensch und Natur durchtrennt.
- Potenzial für eine spekulative Zukunft: Die diffraktive Auseinandersetzung soll neue, fürsorgliche und mitdenkende Haltungen („thinking-with“) gegenüber diversen Akteur:innen für hoffnungsvolle Zukünfte im alpinen Skisport fördern.